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03 WER IST NINA HAMMER?

Nina Hammer Innenarchitektur – Portrait

Eine Gestalterin von Räumen und Beziehungen.
Ein Mensch, der wahrnimmt.

Zwischen Menschen.
Zwischen Menschen und ihrer Umgebung.
Zwischen dem, was ist, und dem, was möglich ist.

Ich glaube, die Frage, die mich schon mein ganzes Leben begleitet, lautet:

WAS BRAUCHT EIN MENSCH,

UM SICH WOHL, KLAR UND GETRAGEN ZU FÜHLEN?

Vielleicht hat deshalb alles schon viel früher begonnen.

Schon als Kind habe ich mein Zimmer immer wieder umgestellt, bis es sich richtig angefühlt hat.

Nicht, weil es perfekt aussehen sollte.

Sondern, weil ich gespürt habe, dass ein Raum etwas verändert, wenn er stimmig ist.

Auch später war ich oft diejenige, die bei Festen den Tisch gedeckt, Atmosphäre geschaffen und darauf geachtet hat, dass sich Menschen willkommen fühlen.

Rückblickend zeigt sich darin etwas, das mich bis heute begleitet:
der Wunsch, Räume so zu gestalten, dass sie Menschen guttun.

Deshalb führte mich mein Weg nach Düsseldorf zum Studium der Innenarchitektur.

Dort begegnete ich zum ersten Mal intensiver der Welt temporärer Räume:

Ausstellungen, Inszenierungen, Räume auf Zeit.

Projekte, die anders gedacht werden mussten.
Verdichtet.
Klar.
Wirksam.

Gleichzeitig arbeitete ich während meines Studiums viele Jahre auf Messen und Veranstaltungen.

Ich mochte diese besondere Energie:
den Aufbau, die Abläufe, die vielen Menschen, die kurze Zeit, in der aus Planung plötzlich Raum wird.

Nach dem Studium entschied ich mich bewusst für den Messebau.

Eine Welt, die mich fasziniert hat:
viele Anforderungen, enge Zeitfenster, klare Strukturen.

Und am Ende steht etwas im Raum, das vorher nur Idee, Skizze und Vorstellung war.

Dort habe ich gelernt, Komplexität zu ordnen.
Schnell zu erfassen, worauf es ankommt.
Und mit wenigen, gezielten Mitteln Wirkung zu erzeugen.

Heute fließt vieles zusammen.

Mein Blick für Räume.
Meine Erfahrung aus Gestaltung und Messebau.
Mein Leben als Mutter von drei Kindern.
Meine Liebe zu Yoga, Bewegung, Meditation und Natur.
Und mein wachsendes Verständnis dafür, wie sehr Räume auf unser Nervensystem,

unsere Energie und unser Wohlbefinden wirken.

Ich glaube, dass Räume uns beeinflussen.

Wie wir denken.
Wie wir fühlen.
Wie wir arbeiten.
Wie wir uns begegnen.
Und wie gut wir bei uns selbst bleiben können.

Deshalb steht am Anfang meiner Arbeit nicht der Stil.
Sondern der Mensch.

Gute Gestaltung beginnt mit Wahrnehmen.

Mit Zuhören.

Mit Verstehen.

Ich mache sichtbar, was der Mensch im Raum braucht.

 

Alles, was es braucht,
ist Klarheit.

Ich glaube daran,

dass Räume unser Leben still begleiten – und deshalb

 

bewusst gestaltet werden sollten

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