03 ÜBER MICH

Was wird hier gelebt?
Was wird hier gebraucht?
Was darf leichter werden?
Nicht der Stil steht am Anfang meiner Arbeit, sondern der Mensch.
Räume sind nicht dafür da, zu beeindrucken.
Sie sind dafür da, uns zu tragen.
Meine Arbeit ist analytisch und strukturiert.
Ich denke in Zusammenhängen, ordne Komplexität und schaffe Klarheit.
Gleichzeitig nehme ich sehr genau wahr, wie Räume wirken –
auf unser Nervensystem, auf unseren Alltag und auf unsere Beziehungen.
Als Mutter von drei Kindern erlebe ich jeden Tag,
wie sehr Räume unser Leben beeinflussen.
Wie wichtig Klarheit, Struktur und Ruhe sind,
damit Alltag funktionieren kann.
Viele Jahre im Leistungssport haben mich geprägt:
Disziplin, Ausdauer und Fokus.
Bewegung ist bis heute ein fester Teil meines Lebens.
Sie hilft mir, mich neu auszurichten und wieder in meine Kraft zu kommen.
Im Yoga und in der Meditation.
Beim Joggen und Wandern.
Dort entsteht Raum –
für Fokus, für Gedanken, für neue Ideen.
Natur, Bewegung und Gesundheit geben mir Orientierung –
und schärfen meinen Blick für Räume.
Meine Zeit im Messebau hat meinen Blick geschärft:
komplexe Anforderungen zu ordnen
und mit wenigen, gezielten Mitteln Wirkung zu erzielen.
Ich sehe Dinge auf eine ruhige Art,
ordne sie – und daraus entsteht Klarheit.
Ich arbeite direkt, klar und im engen Austausch
mit den Menschen, für die ein Raum entsteht.
Organisiert, strukturiert – und mit echter Leidenschaft für Gestaltung.
Gute Gestaltung beginnt mit Verstehen.
Und mit Zuhören.
Ich mache sichtbar, was ein Raum wirklich braucht –
indem ich zuerst verstehe, was darin passiert.
Alles, was es braucht,
ist Klarheit.
Ich glaube daran,
dass Räume unser Leben still begleiten – und deshalb
bewusst gestaltet werden sollten
